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08.01.2020

Stärkeantrinken mit Annette Karl
„Zeit für den Aufstand der Anständigen“


Am Dreikönigstag lud traditionell die SPD Waldsassen zum Stärkeantrinken ins Gasthaus „Goldener Hahn" ein. SPD-Ortsvereinsvorsitzende Angela Baumgartner konnte dabei neben MdL Annette Karl auch Gäste aus Mitterteich begrüßen.
Annette Karl zeigte sich erfreut über Helmut Zeitler als Bürgermeisterkandidaten in Waldsassen, der konstruktiv und bürgernah anpackt.
Sie mahnte, dass die EU sich auch wegen der Gefahr eines Nahostkrieges als außenpolitische Macht zeigen müsse.
Die Zunahme von Hass, Gewalt, Hetze und Antisemitismus, auch gegen Polizisten und Rettungskräfte, werfe kein gutes Bild auf die Gesellschaft. Die AFD habe das Klima im Landtag und den Umgang untereinander zusätzlich verschlechtert. Sie appellierte an die „Zeit für den Aufstand der Anständigen".
Eine starke SPD ist notwendig, um den Wandel in der Arbeitswelt (digitale Änderungen, Automobilindustrie) zu bewältigen oder auf die Einhaltung der Mindestlöhne zu achten.
Wegen des gestiegenen Energiebedarfs müsse man ehrlich mit den Bürgern umgehen, auch was Belastungen angehe. Trotzdem halte sie z. B. den Wegfall der 10h-Regelung für Windräder erforderlich. Im Gesundheitswesen müsse man „weg von dem Wahn, dass man damit Geld verdienen kann". Auch die Art der Finanzierung müsse geändert werden.


Im Anschluss an Annette Karl betonte Bürgermeisterkandidat Helmut Zeitler seine Verbundenheit mit Waldsassen. Deshalb müsse man auch die medizinische Nahversorgung für die Menschen in Waldsassen sicherstellen. Das beträfe die akutmedizinische Versorgung genauso wie Haus- oder Fachärzte. Wichtig für ihn sei auch die soziale Gerechtigkeit: „Was für den einen gilt, muss für alle gelten!". Ein großes Anliegen sei ihm als ehemaliger Jugendbeauftragter die Jugendarbeit. Ein betreuter Jugendtreff sei ein Hilfsangebot und solle die Jugendlichen nicht mit erhobenen Zeigefinger ständig mahnen.
Nicht fehlen durfte in seiner Rede die sogenannte Regionaltrasse: „Die SPD war und wird immer für eine tatsächliche Umgehung sein. Bei der derzeitig geplanten Regionaltrasse auf dem Bahndamm, also mitten durch, gäbe es von Mitterteich kommend nur Linksabbiegemöglichkeiten mit Gegenverkehr nach Waldsassen hinein. Das beinhaltet eine große Gefahr für die Menschen.
Bei der anschließenden Weißwurstbrotzeit wurde die Gelegenheit zu angeregten Gesprächen in geselliger Runde genutzt.


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