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24.09.2020

Delegiertenwahlen beim SPD-Ortsverein Waldsassen


Zu einer Mitgliederversammlung im Gasthof „Goldener Hahn" hatte der SPD-Ortsverein Waldsassen seine Mitglieder eingeladen, um die Delegierten zur Bundestagswahl 2021 zu wählen.

Nach der Begrüßung durch die Ortsvereinsvorsitzende Angela Baumgartner wurden in geheimer Wahl Sebastian Gerl und Verena Völkl als Delegierte und Lia Zimmermann und Wilfrid Roeb als Ersatzdelegierte gewählt.

Danach ließ Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion Monika Gerl die Kommunalwahlen im März dieses Jahres Revue passieren, bei dem man leider zwei Stadtratsmandate verloren habe. Aber nach der Wahl sei vor der Wahl, so Gerl. Erfreulich sei die gute Zusammenarbeit im Team während des Wahlkampfes gewesen. Sie wies darauf hin, dass das versprochene Helferfest wegen Corona verschoben, aber nicht aufgehoben sei.

Die CSU stelle den zweiten und jetzt auch den dritten Bürgermeister.

„Die Freien Wähler werden sich wohl fragen, warum sie nun keinen 3.Bürgermeister mehr stellen dürfen. In der letzten Periode hatten sie mit Bernd Lux diesen Posten inne, obwohl sie „nur" 3 Stadträte waren", so Gerl. Jetzt hätten die Freien Wähler 5 Stadtratsmandate, und trotzdem beanspruche die CSU alle 3 Bürgermeister für sich allein. Woran das wohl läge?

Kreisrat Helmut Zeitler berichtete aus der Arbeit im Kreistag. Seit der Wahl im März gehört er als Neuling der noch 7-köpfigen SPD-Kreistagsfraktion an.

Die Genossen zeigten sich erfreut, dass nach dem Ausscheiden von Rainer Fischer wieder ein SPD-Kreisrat aus Waldsassen kommt.

Nach einem holprigen Start im Gremium wegen der Corona-Krise habe die politische Arbeit dann doch schnell Fahrt aufgenommen.
Die bestimmenden Themen im Kreistag waren zuletzt der Neubau der Realschule in Kemnath und der Dauerbrenner Kliniken Nordoberpfalz.

Gerade beim Thema „Kliniken" beklagte Kreisrat Zeitler, dass dieses für die Menschen im Landkreis enorm wichtige Thema leider immer in nicht-öffentlichen Sitzungen diskutiert wird. Allerdings sei er – genauso wie erfahrene Kreisrätinnen und Kreisräte – oft überrascht, dass als nicht-öffentlich eingestufte Interna dann wenige Tage später in der Tagespresse gelesen werden können.

In reger Diskussion klang der Abend danach aus.


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